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Woran erkennt man einen Rauchmelder mit Kamera?

Schätzungen zufolge sterben in der Bundesrepublik jedes Jahr rund 500 Menschen durch Feuer, mehr als die Hälfte davon nachts im Schlaf. Doch eine rechtzeitige Warnung vor Feuer oder Rauch kann Menschenleben retten und die Wirtschaft vor Milliardenschäden bewahren. Deshalb rüsten immer mehr Haushalte auf und statten ihre Räume mit Rauchmeldern aus. Und da sie fast zu einer Selbstverständlichkeit geworden sind, achtet man nicht mehr auf sie. Doch das kann ein Fehler sein, denn so manch ein Rauchmelder birgt ein kleines Geheimnis.

Die Kriminalität in Deutschland steigt
Alle 4 min wird in Deutschland ein Einbruch begangen. Das ist erschreckend, aber noch schockierender ist die Tatsache, dass die Täter fast immer unentdeckt entkommen können. Um dem entgegenzuwirken, boomt der Verkauf von Überwachungskameras. Doch diese müssen nicht immer auffällig in der Zimmerecke montiert sein und mit einem blinkenden Licht auf uns herabblicken. Manchmal ist eine kleine unauffällige Kamera einfach sinnvoller. Der Handel bietet heute winzig kleine Modelle an, die unscheinbar in bestehende Gebrauchsgegenstände eingebaut werden können. Trotz ihrer Unauffälligkeit sind sie leistungsstärker denn je und können gestochen scharfe Bilder aufnehmen. Manche Modelle zeichnen auch Töne auf. Ein beliebtes Versteck für eine Minikamera ist der Rauchmelder, da dieser zentral an der Decke hängt und so einen guten Überblick über den gesamten Raum bietet.

Woran erkenne ich einen Rauchmelder mit Kamera?
Schon bei den preiswerteren Modellen kann ein Laie kaum noch erkennen, ob in den Rauchmeldern vor Ort kleine Überwachungskameras versteckt worden sind. Ein Indiz für aufmerksame Beobachter könnte ein sehr kleines Loch im Gehäuse sein. Genaue Sicherheit kann man aber nur haben, wenn man das Gerät auseinanderbaut. Auch Messgeräte für Funkwellen können Überwachungskameras aufspüren. Der Handel bietet sie in verschiedenen Preisklassen an. Wer nach einer kostenfreien Lösung sucht, findet auch hier im Internet verschiedene Ratschläge. Demzufolge kann man kleine Kameras ausfindig machen, indem man sich in der Dunkelheit mit einer Taschenlampe auf die Suche danach macht. Um störende Lichtquellen im Vorfeld auszuschließen, sollte man dabei durch ein kleines Rohr (zum Beispiel eine leere Toilettenpapierrolle) schauen. Die Linsen von Überwachungskameras werfen das Licht der Taschenlampe zurück und werden so enttarnt. Aber auch ein einfaches Handy kann hilfreich sein. Findige Köpfe benutzen dieses, um elektromagnetische Felder ausfindig zu machen. Dazu richtet man das Gerät während eines Anrufes auf den Rauchmelder, wenn man in ihm eine Kamera vermutet. Bei Störgeräuschen könnte es ein Hinweis auf eine Überwachungselektronik sein. Jedoch sollte man diesen Hinweisen nur bedingt trauen. Abschließend sei noch gesagt, dass die heimliche Überwachung die Rechte Dritter verletzen könnten, was strafrechtliche Verfolgung nach sich ziehen kann.

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