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Welche WLAN-Kamera ist die richtige?

Die Auswahl an verschiedenen WLAN-Kameras ist inzwischen sehr groß und unübersichtlich geworden. So haben es besonders Neulinge in diesem Bereich oft schwer das passende Modell zu finden. Die folgenden Bereiche zeigen worauf beim Kauf einer WLAN-Kamera geachtet werden sollte.

Welche Kriterien beim Kauf einer WLAN-Kamera beachtet werden sollten:

Auflösung
Eines der wichtigsten Eigenschaften ist natürlich die Auflösung. Grundsätzlich gilt: Je größer die Auflösung, desto mehr Details sind erkennbar. Nachteilig ist hierbei nur, dass eine höhere Auflösung auch ein wenig mehr Festplattenspeicher benötigt, da die Fotos mehr Speicherplatz benötigen.

Wetterfest
Hier unterscheidet man zwischen wetterfesten und nicht wetterfesten Kameras. Wer die WLAN-Kamera auch außerhalb der Wohnung nutzen möchte, der sollte unbedingt eine wetterfeste Kamera wählen, auch dann wenn sie nur unterm Dach hängt.

Nachtsicht
Inzwischen haben die meisten WLAN-Kameras eine Nachtsichtfunktion, so dass man auch bei Nacht alles gut erkennen kann. Eingesetzt werden dafür LED. Trotzdem ist die Nachtsicht nicht unbegrenzt, meist liegt der Maximalabstand zwischen 5 und 10 Metern.

Lichtempfindlichkeit
Die Lichtempfindlichkeit einer Kamera wird in Lux angegeben. Je kleiner dieser Wert ist, desto lichtempfindlicher ist die WLAN-Kamera. Das bedeutet wiederum, dass auch bei sehr wenig Licht noch gute Aufnahmen gemacht werden können.

Verschlüsselung und Sicherheit
Wie der Name schon vermuten lässt sind diese Kameras drahtlos. Deswegen sollte hier auch auf die Verschlüsselung sprich Sicherheit geachtet werden. Grundsätzlich kommen in diesem Bereich die gängigen Verschlüsselungsformate WPA, WEP und WPA2 in Frage. Eine WPA2-Verschlüsselung sollte bevorzugt werden, da sie die sicherste und neuste Form ist.

Audio Daten und Komprimierung
Hier unterscheidet man zwischen verschiedenen Verfahren im Bereich der Kompression. Für die normale Anwendung ist das aber unwichtig, da im Lieferumfang der Geräte in der Regel eine passende Software enthalten ist. Wenn die Kamera als Gegensprechanlage genutzt werden soll, dann sollte beim Kauf darauf geachtet werden, dass sie ein Mikrofon und einen Lautsprecher besitzt.

IP-Kamera zur Überwachung und Absicherung
Ähnlich wie die WLAN-Kamera funktioniert auch die IP-Kamera. Sie wird allerdings überwiegend zur Überwachung eingesetzt. Ausgestattet mit Bewegungsmelder kann die IP-Kamera so vor unbefugten Personen warnen. Kleine und unauffällige IP-Kamera Modelle können wiederum als Babysitter eingesetzt werden. Und die wetterfeste Variante kann genauso wie die WLAN-Kamera eingesetzt werden, um das Grundstück zu überwachen. Die IP-Kamera funktioniert dabei unabhängig von Notebook oder PC. Sie wird direkt an den Router angeschlossen, um ins Internet zu gehen.

Fazit: Bevor man zum Kauf einer passenden IP-Kamera oder WLAN-Kamera übergeht, sollte man sich Gedanken über den Einsatzort machen. So lassen sich die vielen verschiedenen Modelle schon deutlich einschränken.


Wo sollten Rauchmelder platziert werden?

Rauchmelder sind vorbeugender Brandschutz. Damit sie Leben retten können, müssen sie richtig installiert sein. Alle Tipps zu Montage und Wartung der Geräte im Überblick.

Jede Sekunde zählt!
Rauchmelder können Leben retten. Tatsache ist, dass über 90 Prozent der Toten bei Bränden nicht direkt in den Flammen umkommen, sondern am Brandrauch ersticken. Die Brandgase breiten sich schon lange vor den Flammen aus und werden – entgegen der landläufigen Meinung – vom Schlafenden nicht wahrgenommen. Denn der Geruchssinn schläft mit. Das im Brandrauch enthaltene Kohlenmonoxid ist geruchlos und gelangt über die Atmung schnell in den Blutkreislauf. Es sättigt die roten Blutkörper, sodass diese keinen Sauerstoff mehr aufnehmen können und der Erstickungstod eintritt. Daher zählt jede Sekunde!

Rauchmelder per Gesetz vorgeschrieben
In Ländern wie Großbritannien, Irland, Norwegen, Schweden und Kanada besteht bereits eine Ausstattungspflicht. Sie hat die Anzahl der Brandtoten bis zu 50 Prozent reduziert. Im internationalen Vergleich steht Deutschland, in dem keine bundesweite Regelung zum Einsatz von Rauchwarnmelder existiert, nur mittelmäßig da. Stattdessen regeln die einzelnen Bundesländer in ihren Bauordnungen die Installation der Feuermelder. In dreizehn Bundesländern wie Mecklenburg und Hessen sind sie in privaten Wohnräumen bereits Pflicht. Ob dabei batteriebetriebene Geräte oder Rauchmelder mit Netzanschluss zum Einsatz kommen, liegt in der Entscheidung des Vermieters bzw. Hauseigentümers.

Optimale Montage für maximalen Schutz
Die Feuerwehr plädiert dafür, jeden Wohnraum durch einen Rauchwarnmelder überwachen zu lassen. Das gilt auch für Keller, Dachboden, Flur und Treppenhaus. In Küche und Bad helfen konventionelle Brandmelder wenig. Hier entstehen häufig Dampf und Rauch, sodass Fehlalarm ausgelöst werden kann. Spezielle Geräte wie Wärmemelder oder Kohlenmonoxid-Melder schaffen aber auch in diesem Räumen Sicherheit vor den Brandgasen.

Um den vollen Funktionsumfang des Rauchmelders zu gewährleisten, sollten Sie:
- das Gerät nie an der Wand, sondern immer an der Zimmerdecke montieren. Denn Rauch steigt nach oben.
- eine Stelle in der Mitte der Decke wählen bzw. einen Mindestabstand von 50 cm zu den Wänden einhalten.
- auf eine waagerechte Montage-Position achten. Das gilt auch für Dachschrägen.
- Plätze für die Montage meiden, die starker Zugluft ausgesetzt sind oder sich in der Nähe von Luftschächten befinden.
- nur geprüfte und zertifizierte Geräte kaufen. Bei der örtlichen Feuerwehr oder im Fachhandel können Sie sich dazu beraten lassen.

Tipps zu Wartung und Inspektion
Der Wartungsaufwand für Rauchmelder ist gering. Eine regelmäßige, z. B. halbjährliche, Kontrolle der Batterien und des Netzanschlusses erfordert nur wenig Aufwand. Dafür einfach den Testknopf drücken. Wenn kein Signalton ertönt, ist das Gerät defekt. Zusätzlich ist eine Sichtprüfung des Geräts sinnvoll. Am Rauchmelder befindet sich eine kleine Anzeigenleuchte, die regelmäßig blinkt. Tut sie dies nicht, liegt eine Störung vor. Gelegentliches Abstauben des Rauchmelders hält die Eintrittsöffnung für den Rauch frei und funktionsfähig. Wer nicht selbst die Leiter erklimmen will, kann eine Firma mit der Wartung sowie der jährlich vorgeschriebenen Funktions- und Sichtprüfung beauftragen. Diese kontrolliert auch den korrekten Montageort und tauscht gegebenenfalls die Batterien aus.


Videoüberwachung mit IP Kameras

Statistische Angaben der Polizei belegen, dass die Zahl der Einbrüche in private und kommerzielle Objekte bzw. Gebäude immer mehr zunimmt. Besonders in der dunklen Jahreszeit haben Einbrecher Hochkonjunktur. Eine der besten Methoden zum Schutz gegen Einbrüche und andere Straftaten ist eine Videoüberwachung mit einer IP-Kamera.

Wie funktioniert eine IP-Kamera?
Das Grundprinzip dieser Kamera ist nicht viel anders als das einer normalen Überwachungskamera auch. Die Kamera macht Aufnahmen, die an einen Computer gesendet werden. Der Unterschied besteht darin, dass IP-Kameras netzwerkfähig sind. Das bedeutet, Sie können die Aufnahmen einer IP-Kamera, beispielsweise des Herstellers Mobotix von überall her einsehen. Sie brauchen dazu lediglich einen Zugang zum Internet. Bei vielen Modellen können Sie nicht nur die Aufnahmen ansehen, sondern die Kamera über das Internet aktiv steuern. Sie können sie in eine bestimmte Richtung schwenken oder auf einen interessanten Bildausschnitt heranzoomen. IP-Kameras senden nicht nur live Aufnahmen, sondern können sie auch speichern. Moderne IP-Kameras sind zudem mit Bewegungssensoren ausgestattet und verfügen über eine Nachtsichtfunktion. Damit entgeht Ihnen kein Detail mehr.

Welche Vorteile bieten Ihnen IP-Kameras von Mobotix?
Herkömmliche IP-Kameras liefern analoge Aufnahmen. Diese Aufnahmen sind von schlechter Qualität und müssen an einem zentralen Computer aufwendig bearbeitet werden. Was nutzt Ihnen ein Überwachungsvideo eines Einbruchs, auf dem Sie aber nur huschende Schatten erkenne können. Mobotix Kameras liefern da den entscheidenden Qualitätsunterschied. Die Aufnahmen sind im HD Format. Dadurch können Sie selbst kleine Details gut erkennen, beispielsweise das Gesicht des oder der Täter. Weil die Kameras kontrastreiche und scharfe Aufnahmen der Umgebung machen, benötigen Sie weniger Geräte als bei einer analogen IP-Kamera. Die Geräte von Mobotix gewähren Ihnen einen 360° Panoramablick auf die Umgebung, Dadurch sind spezielle Mechanismen zum Schwenken der Kamera überflüssig. Dadurch wird die Videoüberwachung nicht nur günstiger, sondern auch wesentlich weniger anfällig für Störungen. Die Kameras sind im Grunde genommen eigenständige Rechner, da sie mit Chips ausgestattet sind, die die Aufnahmen sofort bearbeiten. Eine Nachbearbeitung durch einen zentralen Computer entfällt. Falls es notwendig sein sollte, können die Kameras auch mit einer Speicherkarte zur Aufzeichnung der Aufnahmen ausgerüstet werden. Dadurch sparen Sie erhebliche Rechnerkapazität. Eine zentrale Speicherung der Aufnahmen ist eigentlich lediglich zu Sicherungszwecken notwendig. Die Kameras können sowohl zur kontinuierlichen Überwachung genutzt werden, oder aber eingeschaltet werden, wenn der Sensor eine Aktivität registriert. Bei Alarm werden Sie mittels E-Mail über den Vorfall unterrichtet. Die Mail enthält als Anhang Fotos der Ereignisse, so dass Sie entscheiden können, welche Maßnahmen zu treffen sind. Da die IP-Kamera von Mobotix nur einen Strombedarf von 3 Watt besitzt, kann die Stromversorgung über PoE erfolgen. Das Netzwerkkabel liefert auch den Strom, eine besondere Stromleitung entfällt. Das verringert den Installationsaufwand und erhöht die Betriebssicherheit.


Der Unterschied zwischen Bewegungsmeldern und Präsenzmeldern

Wenn Sie sich für einen Passiv-Infrarot-Wächter interessieren, so sollten Sie sich im Vorfeld ausreichend Gedanken darüber machen, welche Form des Aufbaus für Sie in Frage kommt. Grundsätzlich unterscheidet man hierbei nämlich zwischen dem Bewegungsmelder (kurz auch Wächter genannt) und dem Präsenzmelder. Beide Varianten bedienen die gleiche Zweckmäßigkeit und sollen beim Erfassen einer Person eine vorprogrammierte Reaktion auslösen. Meist geht es um die passive Zuschaltung von Lichtquellen, welche je nach vorangegangener Programmierung helligkeitsabhängig aussehen kann. Dennoch spielt die Frage der Anbringung hierbei eine entscheidene Rolle, so dass jeder Melder seinem Einsatzgebiet zugewiesen ist.

Grundsätzliches zum Bewegungsmelder
Bewegungsmelder sind meist überall dort angebracht, wo entweder nicht genügend Lichtschalter vorhanden sind oder wo Sie automatisch einen Raum ausleuchten sollen. Mittels eines integrierten Sensors wird der Melder passiv ausgelöst und schaltet je nach eingestellter Lichtempfindlichkeit das Licht automatisch an. Der Winkel des Sensors ist Hersteller und Typ abhängig und reagiert auf jegliche Bewegung, die im Eintrittswinkel verzeichnet wird. Dadurch stehen Sie nie wieder im Dunkeln und können sich auch bei eintretender Dämmerung sicher bewegen.

Der Präsenzmelder im Detail
Der Präsenzmelder ist ein Energiesparwunder schlecht hin. Damit können Sie nicht nur automatisch das Licht regulieren sondern zugleich einen erheblichen Teil an Energie einsparen. Denn durch den sehr empfindlichen Sensor kann das Licht über den ganzen Tag hinweg an- und ausgeschaltet werden. Der Melder reagiert passiv auf Lichtveränderungen und reguliert seine Funktionen im Alleingang. Somit brauchen Sie sich keinerlei Gedanken mehr um den vergessenen Lichtschalter zu machen, sondern sobald keine Bewegung mehr im Raum zu verzeichnen ist, geht das Licht mittels Sensor ganz von allein wieder aus.

Bewegungsmelder vs. Präsenzmelder im Vergleich
Während Präsenzmelder überwiegend an Bürodecken zum Einsatz kommen und auf kleinste Bewegungen reagieren müssen, so sind doch die Bewegungsmelder nur zur Überwachung von weitreichenden Fluren, Parkplätzen oder ähnlichem zuständig. Bei Bewegungsmeldern liegt deren Aufgabe auch hauptsächlich darin, das Licht bei klaren Bewegungen ein zu schalten, wobei diese Funktion helligkeitsabhängig programmiert werden kann. Zudem bleibt das Licht solange an, wie eine Bewegung signalisiert wird und schaltet sich erst dann wieder aus, wenn alles still ist. Zwar gestaltet sich das Grundprinzip bei den Präsenzmeldern identisch, dennoch erfolgte bei dieser Bauweise eine besondere Feinabstimmung, die es ermöglicht, Licht bei bedarf wieder aus zu schalten. Der feinmechanische Sensor reagiert auf kleinste Helligkeitsunterschiede und kann dank einem hochauflösenden Erfassungsfeld das Licht nach freiem Ermessen an- und ausschalten. Ein Melder der buchstäblich mitdenkt und Ihnen den Büroalltag erleichtert. Schließlich brauchen Sie sich um das Licht keine Gedanken mehr zu machen und können die Betätigung des Lichtschalters vollkommen aus den Augen verlieren.


Zutrittssysteme für Bürogebäude

Das gestiegene Sicherheitsbewusstsein in vielen Betrieben erfordert neue Sicherungsmaßnahmen, die unbefugten den Zugang zu Büros erschweren. Ein normales Schloss, mit Schlüssel oder Zahlenkombination reichet in sensiblen Bereichen nicht aus. Die Unternehmen setzen vermehrt auf Systeme, die zum Zutritt berechtigte Personen automatisch erkennen und lediglich einen begrenzten Zugang gewähren.

Fingerscanner und biometrische Erfassung für mehr Sicherheit
Der Nachteil von herkömmlichen Schlüssel-Schlosssystemen, zu denen auch Zahlencodes und Zahlenschlösser gehören, liegt auf der Hand. Das Sicherheitssystem erkennt zwar, den passenden Schlüssel oder Code, nicht aber denjenigen der Zutritt erlangt. Schüssel können gestohlen und Codes ausgekundschaftet werden. Selbst ein ehrlicher und zuverlässiger Mitarbeiter kann durch Leichtsinn oder nach einem Überfall einem unberechtigten Zutritt verschaffen. Es macht daher Sinn die zugangsberechtigten Personen biometrisch zu erfassen oder einen Fingerscanner als Schlüsselersatz einzusetzen. Da hier körperliche Merkmale als Schlüssel dienen, ist ein Missbrauch weitgehend ausgeschlossen. Die modernen Zugangssysteme koppeln die Person an den Zugang, nicht einen Schlüssel. Das macht die Systeme sicher.

Unverlierbare Schlüssel sorgen für einfachen Zutritt
Der Vorgang eine Person biometrisch zu erfassen oder den Fingerabdruck abzuspeichern dauert nur wenige Minuten, der Zeitaufwand übersteigt den einer normalen Schlüsselausgabe nicht. In den meisten Betrieben werden ohnehin Mitarbeiterausweise erstellt und ausgegeben. Bei dieser Gelegenheit ist es problemlos möglich, den Mitarbeiter auch biometrisch zu erfassen. Egal ob Fingerscanner oder Gesichtserkennung Basis des Zugangsystems sind, die Vorteile überzeugen nicht nur unter dem Aspekt der Sicherheit. Die Mitarbeiter müssen in Zukunft nicht mehr daran denken, einen Schlüssel mitzunehmen oder sich mit der Eingabe eines Codes aufhalten, Sie können jeden Bereich betreten, denn der eigene Körper wird zum Schlüssel. Doppelte Wege, weil ein Schlüssel vergessen wurde, entfallen, der Arbeitsalltag wird insgesamt einfacher. Jeder Mitarbeiter kann problemlos seinen Arbeitsbereich betreten oder verlassen, eine Erfassung, wer zu welcher Zeit an welchem Ort war, ist problemlos möglich.

Spezifische Problemlösungen in Bürogebäuden
In modernen Bürogebäuden haben viele Personen Zutritt, eine große Anzahl davon, darf lediglich bestimmte Gebäudeteile betreten oder hat nur zu genau definierten Zeiten Zugang. Da die Zugangssysteme grundsätzlich mit einer umfassenden Software verwendet werden, ist es kein Problem, begrenzte Zugangszeiten oder bestimmte Räume einzuprogrammieren. Denken Sie an die Problemfelder, welche durch mobile Einsatzbereiche oder vorübergehend Beschäftigte entstehen. Die komplexen Zugangssysteme schaffen die Möglichkeit, Mitarbeitern nur für bestimmte Bereiche und zu genau festgelegten Zeiten Zutritt zu gewähren. Mit dem Auslaufen des befristeten Arbeitsvertrages verliert der betreffende automatisch und ohne zusätzliche Maßnahme die Berechtigung die Gebäude zu betreten. Die Notwendigkeit auf die Rückgabe von Schlüsseln zu bestehen entfällt, Zugangcodes müssen nicht ständige geändert werden.


Die richtige Alarmanlage finden

Besonders zur Urlaubszeit sind sie sehr gefragt: Die Alarmanlage. Welche schützt am besten und worauf sollte man besonders achten bei dem kauf der richtigen Alarmanlage. Welche Eigenschaften sollte eine Alarmanlage haben um einen hundert prozentigen Schutz zu bieten. Lesen Sie, wie Sie Haus oder Wohnung schützen können.

Alarm per Telefon und Sirenen
Alarmanlagensets können zwischen 180 und 500EUR erworben werden, die Montierung erfolgt vom Benutzer selber. Alarmanlagen sind dafür da, um Besitztümer während einer längerfristigen Abwesenheit zu bewachen. Selbst bei Anwesenheit soll gegen Einbrecher vorgesorgt werden.
Kommt es zu einem Einbruch, melden die Bewegungsmelder oder die vorhandenen Sensoren über den Funk an eine Alarmzentrale, die beispielsweise im Flur angebracht wurde.
Je nach Einstellung macht sich der Alarm über einen Telefonanruf oder durch eine Sirene bemerkbar.
Falls Sie zum Zeitpunkt des Einbruchs Verreist sein sollten, kann der Anruf an die Nachbarn weitergeleitet werden. Oft kommt es jedoch vor, das die Alarmanlage keinen ausreichenden Schutz vor Sabotage bietet. Bei einiges Alarmanlagensets kann die Anlage einfach von der Wand gerissen werden. Außerdem konnten einige Bewegungsmelder kriechend, auf allen Vieren, unterwandert werden. Ebenso kommt es vor das wenn sich die Batterien dem Ende zuneigen, es oft unbemerkt bleibt.

Alarmmelder
Zu den automatischen Meldern gehören aktive Glasbruchmelder, die in Vitrinen, Türglastüren und Fenstern eingebaut werden, Aktive Alarmgläser, Lichtschranken die überwiegen draußen und im Flur installiert werden, Bewegungsmelder die durch Infrarot und Ultraschall funktionieren, als auch Kapazitive Melde, welche für Tresorschränke genutzt werden. Die manuellen Melder werden in öffentlichen Einrichtungen eingesetzt. Geldscheinkontakte werden an Kassen benutzt, ebenso wie Überfallmelder und Überfalltretleisten. Nicht zu vergessen sind die elektromechanischen Melder. Diese können durch Schließblechkontakte und Magnetkontakte in Türen eingebaut werden. Eine absolut außergewöhnliche Methode ist die Alarmtapete, die wie der Name schon sagt, in den Wänden sitzt.

Glasbruchsensoren
Glasbruchsensoren dienen dazu, den Bruch einer Scheibe rechtzeitig zu erkennen. Sie sind Teil der Außenhautüberwachung der Einbruchmeldeanlagen. Unter de Glasbruchsensoren gibt es zwei verschiedene Melder. Zum einen gibt es die Akustischen Glasbruchmelder. Sie reagieren auf Luftschall und werden zum Überwachen auf Glasflächen montiert. Das eingebaute Mikrofon empfängt charakteristische Frequenzen welche beim Bruch einer Glasscheibe entstehen. Umso stärker werden Infraschallwellen wahrgenommen, die größtenteils durch das Geräusch der gebrochenen Scheiben entsteht. Die andere Sorte der Glasbruchsensoren ist die passive Version. Auch diese Geräte arbeiten akustisch, werden aber im Gegensatz zu den akustischen Sensoren direkt auf die zu überwachende Glasfläche geklebt. Dadurch registrieren sie den Körperschall. Ein alleiniges Klopfen löst den Alarm jedoch nicht aus. 1-2 Meter beträgt der Überwachungsradius.

Der Türsensor
Ein Türsensor besteht aus zwei Elementen. Das eine Element wird entweder an der Tür oder am Fenster angebracht, das andere am Rahmen. Dadurch wird die Erkennung bei einer Öffnung der Tür sofort erkannt. Das gleiche gilt für Fenster, auch hier werden Öffnungen sofort erkannt. Die Stromversorgung von dem Türsensor erfolgt durch Batterien oder die Signalverbindung über Funk. Die beiden Elemente anbringen und mit dem System verbinden. Fertig ist der Türsensor.


Woran erkennt man einen Rauchmelder mit Kamera?

Schätzungen zufolge sterben in der Bundesrepublik jedes Jahr rund 500 Menschen durch Feuer, mehr als die Hälfte davon nachts im Schlaf. Doch eine rechtzeitige Warnung vor Feuer oder Rauch kann Menschenleben retten und die Wirtschaft vor Milliardenschäden bewahren. Deshalb rüsten immer mehr Haushalte auf und statten ihre Räume mit Rauchmeldern aus. Und da sie fast zu einer Selbstverständlichkeit geworden sind, achtet man nicht mehr auf sie. Doch das kann ein Fehler sein, denn so manch ein Rauchmelder birgt ein kleines Geheimnis.

Die Kriminalität in Deutschland steigt
Alle 4 min wird in Deutschland ein Einbruch begangen. Das ist erschreckend, aber noch schockierender ist die Tatsache, dass die Täter fast immer unentdeckt entkommen können. Um dem entgegenzuwirken, boomt der Verkauf von Überwachungskameras. Doch diese müssen nicht immer auffällig in der Zimmerecke montiert sein und mit einem blinkenden Licht auf uns herabblicken. Manchmal ist eine kleine unauffällige Kamera einfach sinnvoller. Der Handel bietet heute winzig kleine Modelle an, die unscheinbar in bestehende Gebrauchsgegenstände eingebaut werden können. Trotz ihrer Unauffälligkeit sind sie leistungsstärker denn je und können gestochen scharfe Bilder aufnehmen. Manche Modelle zeichnen auch Töne auf. Ein beliebtes Versteck für eine Minikamera ist der Rauchmelder, da dieser zentral an der Decke hängt und so einen guten Überblick über den gesamten Raum bietet.

Woran erkenne ich einen Rauchmelder mit Kamera?
Schon bei den preiswerteren Modellen kann ein Laie kaum noch erkennen, ob in den Rauchmeldern vor Ort kleine Überwachungskameras versteckt worden sind. Ein Indiz für aufmerksame Beobachter könnte ein sehr kleines Loch im Gehäuse sein. Genaue Sicherheit kann man aber nur haben, wenn man das Gerät auseinanderbaut. Auch Messgeräte für Funkwellen können Überwachungskameras aufspüren. Der Handel bietet sie in verschiedenen Preisklassen an. Wer nach einer kostenfreien Lösung sucht, findet auch hier im Internet verschiedene Ratschläge. Demzufolge kann man kleine Kameras ausfindig machen, indem man sich in der Dunkelheit mit einer Taschenlampe auf die Suche danach macht. Um störende Lichtquellen im Vorfeld auszuschließen, sollte man dabei durch ein kleines Rohr (zum Beispiel eine leere Toilettenpapierrolle) schauen. Die Linsen von Überwachungskameras werfen das Licht der Taschenlampe zurück und werden so enttarnt. Aber auch ein einfaches Handy kann hilfreich sein. Findige Köpfe benutzen dieses, um elektromagnetische Felder ausfindig zu machen. Dazu richtet man das Gerät während eines Anrufes auf den Rauchmelder, wenn man in ihm eine Kamera vermutet. Bei Störgeräuschen könnte es ein Hinweis auf eine Überwachungselektronik sein. Jedoch sollte man diesen Hinweisen nur bedingt trauen. Abschließend sei noch gesagt, dass die heimliche Überwachung die Rechte Dritter verletzen könnten, was strafrechtliche Verfolgung nach sich ziehen kann.


Weniger Tote bei Wohnungsbränden durch Rauchmelder

Rauchmelder retten jedes Jahr viele Leben, denn wenn Menschen im Schlaf von einem Feuer überrascht werden, dann ersticken sie durch die Rauchentwicklung. In den meisten Bundesländern sind die Melder bereits Pflicht. Ob das Gerät entstehenden Rauch zuverlässig meldet, das hängt von der Montage und der Lebensdauer der Batterie ab.

In welchen Räumen sollen Rauchmelder montiert werden?
Sie gehören in alle Räume. Besonders Schlafzimmer und Kinderzimmer werden mit den Sensoren sicherer. Da Flure als Rettungswege dienen sollten sie ebenfalls mit einem Meldesystem ausgestattet werden. In der Küche entsteht durch das Kochen Dampf. Dieser könnte den Rauchmelder zu einem Alarm animieren. Genauso verhält es sich im Bad durch entstehenden Wasserdampf. Auch hier ist die Anbringung überflüssig.

Wo wird das Alarmsystem angebracht?
Er muss immer an der Decke angebracht werden. Der beste Platz ist in der Mitte der Decke, damit der Rauch von allen Seiten in den Melder eindringen kann. Entstehender Rauch steigt nach oben und konzentriert sich dort, bevor er untere Bereiche des Zimmers ausfüllt. Würde der Wächter statt an der Decke an der Wand angebracht, dann würde der Rauch daran vorbei ziehen. Der Alarm wird nicht oder zu spät ausgelöst.

Wie funktioniert die Meldetechnik?
Alle in Deutschland erhältlichen Geräte besitzen eine Rauchkammer mit einer Leuchtdiode. Diese ist auf die gegenüberliegende Seite der Rauchkammer gerichtet. Ist die Luft klar, dann kann der Lichtstrahl die Gegenseite gut erreichen. Dringt Rauch in die Rauchkammer ein, dann werden die Lichtstrahlen gebrochen. Sie treffen auf einen Sensor, welcher den Alarm auslöst. Bei funkvernetzten Systemen leitet der betroffene Melder an der Decke den Alarm weiter. Alle Melder schlagen gemeinsam Alarm. Diese Installation eignet sich besonders für ein komplettes Haus. In der Wohnung wird das Signal eines herkömmlichen Gerätes meist in allen Räumen gehört. Mit einer App kann der Alarm auch vom Smartphone wahrgenommen werden.

Die Batterie ist das Herz des Melders
Die runden Geräte können mit einer Alkaline oder mit einer Lithium Langzeitbatterie ausgestattet sein. Melder mit Alkaline Batterien sind im Handel günstiger erhältlich. Alkaline Batterien müssen jedoch aller paar Monate gewechselt werden. Das ist sehr umständlich und besonders bei hohen Räumen nicht empfehlenswert. Zudem steigen die Anschaffungskosten durch den Batteriewechsel. Lithium Batterien halten bis zu zehn Jahre. Die Stärke der Batterie kann durch eine Leuchtdiode am Rauchmelder kontrolliert werden. Sichere Geräte besitzen die DIN EN 14604. Sie warnen 30 Tage bevor die Batterie leer wird. Ein handelsübliches Gerät muss einen Testknopf zur Funktionsprüfung besitzen. Die Lautstärke sollte 85 Dezibel bei einer Entfernung von drei Metern betragen. Alle vier Wochen sollte der Melder auf seine Funktion getestet werden.

Rauchmelder anbringen
Dafür muss nicht unbedingt ein Loch gebohrt werden. Die Grundplatten von modernen Geräten werden mittels Klebeband an der Decke befestigt. Das Gehäuse hält mit Magneten an der Grundplatte.


Unterschied Bewegungsmelder / Präsenzmelder

Passiv-Infrarot-Melder sind Lichtwächter, die sowohl im privaten als auch gewerblichen Bereich eingesetzt werden. Sie dienen als Bedarfsschaltung für kurzzeitig begangene Räume und dienen der Sicherheit in unbeleuchteten Räumen. Bei dieser Produktfamilie wird zwischen Bewegungs- und Präsenzmeldern unterschieden.

Präsenz- oder Bewegungsmelder?
Der Einsatz dieser Komfortschaltung ist vielfältig, sie dient als Bedarfsschaltung in Treppenhäusern, Kellerräumen, Durchgängen, Lagerhallen oder auf Dachböden. Weitere Einsatzbereiche sind Hinterhöfe, Garagenzufahrten, Terrassen, Garagen und Parkplätze. Sie können zur Erzeugung von Lichteffekten in Ausstellungen und Empfangshallen genutzt werden, genauso wie zur Personenerfassung an Aufzügen. Beide Geräte, Bewegungs- und Präsenzmelder, arbeiten nach dem gleichen Konzept: Sie schalten sich bei der Erfassung von Bewegungen Unterschieden wird nach dem jeweiligen Ausschaltverhalten und dem Einsatzort.

Licht nur bei Anwesenheit
Präsenzmelder werden vorwiegend in die Decke eingebaut und sorgen für das Ausschalten der Beleuchtung, wenn diese nicht mehr von Nöten ist, wenn keine Person mehr anwesend ist oder aber der Raum zu hell ist. Die Helligkeit wird bereits während des Einschaltens gemessen und gewertet. Ein Präsenzmelder erkennt auch, wenn Personen anwesend sind und ruhige oder sitzende Tätigkeiten ausüben. Er reagiert auf kleine Bewegungen, hierfür benötigt er eine hochempfindliche Sensorik sowie ein hochauflösendes Erfassungsbild. Diese Art von Melder reagiert auf Veränderungen in der Umgebungshelligkeit und schaltet bei Unterschreiten eines Schwellenwertes die künstliche Beleuchtung ein. Oftmals verfügen diese Melder über zwei Schaltkanäle, wo der zweite Kanal anhand von Bewegungen, unabhängig von der Umgebungshelligkeit, beispielsweise Heizung und Lüftung steuern kann. Präsenzmelder eignen sich für Büroräume, Küche, Bad, Arbeitszimmer oder sonstige Räume in denen sich die Personen länger aufhalten.

Reaktion auf Bewegungen
Bewegungsmelder werden vorwiegend zur Überwachung von Wegen, Höfen, Fluren, Einfahrten und Parkplätzen eingesetzt. Der eingebaute Dämmerungsschalter des Infrarot-Melders erkennt die Bewegung einer Wärmequelle, also Mensch oder Tier, und schaltet die Beleuchtung für eine bestimmte Zeit ein. Nach Ablauf der voreingestellten Leuchtzeit schaltet er diese wieder ab. Die Bewegungen in diesen Bereichen sind deutlicher und werden einfacher erkannt. Da sie vorwiegend im Außenbereich eingesetzt werden, treten oftmals auch Störquellen auf. Eine Optimierung der Bewegungsmelder ist also erforderlich. Sie schalten aus, wenn keine Bewegung mehr vorhanden ist, jedoch unabhängig von der jeweiligen Helligkeit. Die Montage erfolgt vorwiegend an der Wand, geeignet sind sie für Durchgangsbereiche wie Diele, Windfang, Flur und Außenbereiche. Bewegungsmelder verfügen über eine geringere Auflösung und benötigen stärkere Bewegungen.

Helligkeit nach Bedarf
Ein wesentlicher Unterschied zwischen den beiden Arten von Meldern spielt die Messung des Lichtes. Ein Bewegungsmelder misst die Helligkeit nur einmal und bleibt aufgrund einer Bewegung, den der Sensor erkennt, immer eingeschaltet. Präsenzmelder hingegen messen die Helligkeit permanent. Ist die eingestellte Schwelle überschritten, schaltet er die Beleuchtung aus, auch wenn er eine Bewegung registriert.